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TU Berlin

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Einleitung

Fortune 1936
Lupe

Das DFG-Projekt "Konstellationen" am Fachgebiet Literaturwissenschaft der Technischen Universität Berlin lädt gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Didaktik der Physik, AG Nordmeier, der Freien Universität zu einer Reise um die Welt ein. Entdecken Sie die faszinierenden Möglichkeiten des Projektionsplanetariums an unserer Experimentierstation Cosmorama!

Erfahren Sie vom „Wunder von Jena“ und den technischen Möglichkeiten des revolutionären Projektionsgeräts Cosmorama! In einer begleitenden Ausstellung und einer abwechslungsreichen Vortragsreihe lernen Sie die verschiedenen Facetten des Projektionsplanetariums kennen, das am Anfang einer Wissenskultur des Simulierens und einer Medienkultur der Immersion steht. Wohin wird die Reise gehen?

Experimentierstation Cosmorama

Als der Zeiss-Ingenieur Walther Bauersfeld, Absolvent der TH Charlottenburg, in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg das Projektionsplanetarium als Doppelerfindung aus Sternenprojektor und freitragender Betonkuppel entwarf, war dies zugleich eine Zäsur in der Geschichte des Wissens von der Natur. Zum ersten Mal nämlich wurden hier physikalische Daten verwendet, um einen künstlichen Erfahrungsraum einzurichten, der mit dem natürlichen Eindruck konkurrieren konnte und ihn an Faszinationskraft sogar noch übertraf. Man sprach damals vom „Wunder von Jena“. Das Projektionsgerät hatte die Form einer Hantel und war in der Lage, den Sternenhimmel der Nord- wie der Südhalbkugel an die Kuppel zu werfen. Die Besucher konnten auf diese Weise virtuelle Reisen um die Erde antreten, in der atemberaubenden Geschwindigkeit von wenigen Minuten. Ebenso waren auch Reisen in der Zeit möglich, und das heißt Tausende von Jahren in die Vergangenheit und in die Zukunft. Das Projektionsplanetarium steht somit am Anfang einer Wissenskultur des Simulierens und einer Medienkultur der Immersion, wie sie erst in den letzten Jahren zu voller Entfaltung gelangt ist.

Das DFG-Projekt "Konstellationen" am Fachgebiet Literaturwissenschaft der Technischen Universität Berlin stellt zur Langen Nacht der Wissenschaften 2014 gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Didaktik der Physik, AG Nordmeier, der Freien Universität Berlin einen Teil seiner Forschungsergebnisse zur Wissensvermittlung im Planetarium vor. Die Experimentierstation Cosmorama veranschaulicht das Zusammenspiel von Wissen, Technik und Ästhetik im Planetarium.

Der Name der Experimentierstation nimmt historisch Bezug auf den von den Jenaer Carl Zeiss-Werken zwischen 1985 und 1996 entwickelten und gebauten Planetariumsprojektor-Typ "Cosmorama". Per Navigation über den Touchscreen entdecken die Besucher_innen der Langen Nacht der Wissenschaften mittels verschiedener Animationen die technische Zusammensetzung und die Funktionsprinzipien des Projektors. Als Beispiele, die die Besonderheit des "Cosmorama"-Projektors charakterisieren, sind hier die Funktionen der Fixstern- und Planetenprojektion zu nennen. Zum einen wird durch die zwei Fixsternkugeln mit ihren jeweils 16 Projektoren die Darstellung des Nord-und Südhimmels mit fast 10.000 künstlichen Sternen ermöglicht. Zum anderen können über die sogenannten Planetengerüste Sonne, Mond und alle mit den Augen sichtbare Planeten projiziert werden. Die Besucher_innen sind schließlich dazu eingeladen durch den Planetariumshimmel zu reisen und die Planeten-und Sternenbewegung zu beobachten. Und das von jedem beliebigen Punkt der Erde aus!

Abendprogramm zur Langen Nacht der Wissenschaften 2014

Samstag, 10. Mai 2014
Hauptgebäude der Technischen Universität Berlin, Raum H 1029

18:00 Uhr Einführung zum Planetariumsprojektor
von J. Pfannschmidt und G. Paparo

19:00 Uhr Einführung zum Planetariumsprojektor
von J. Pfannschmidt und G. Paparo

20:00 Uhr Vorträge zu den Themen:
"Fly me to the moon" - Astronautentraining im Planetarium (Boris Goesl)

"Zwischen Sternglaube und Sternkunde" - Bildgeschichte im Planetarium (Kohei Suzuki)

21:00 Uhr Einführung zum Planetariumsprojektor
von J. Pfannschmidt und G. Paparo

22:00 Uhr Einführung zum Planetariumsprojektor
von J. Pfannschmidt und G. Paparo

23:00 Uhr Einführung zum Planetariumsprojektor
von J. Pfannschmidt und G. Paparo

Vorträge

Kurzbeschreibungen folgen in Kürze.

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